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Teakholzmöbel

 

In Kolonialmöbeln lebt vergangene Geschichte

 

In der Kolonialzeit war das Reisen mit grossen Segelschiffen nach Übersee oft ein grosses Abenteuer. In dieser Zeit entstanden aus dem Zusammenkommen der verschiedenen Lebensstile und Lebensausrichtungen ein neuer Stil von Möbeln, der auch heute noch Menschen zum Träumen bringt.

Dies war die Zeit der Ost-Indien-Kompagnie, die Zeit des Segelschiffes Batavia, das schon auf seiner ersten Fahrt 1629 sank. Übrigens wurde dieses geschichtsträchtige Schiff der niederländischen Ostindien-Kompanie 1985 bis 1995 auf der Bataviawerft in Lelystad wunderbar nachgebaut.

Die seefahrenden Nationen waren die Holländer, die Engländer, die Spanier und die Portogiesen. Schon damals brachten sich die Kapitäne, die Gouverneure der Handelsmächte, die wohlhabenden Kaufleute wie die Gewürzhändler gerne Kolonialmöbel mit.

Die Handwerker oder Manufakturen vorort konnten diese Möbel kostengünstiger und vorallem aus edlen Tropenhölzern in handwerklicher Manier liefern.

So ist es auch noch heute. Kolonialstilmöbel sind meistens keine echten Antiquitäten, aber jedenfalls echte Unikate. Die handwerkliche Fähigkeit wurde über die Generationen weitergegeben. Meist wird noch altes Holz verwendet und die modernen holzverarbeitenden Maschinen spielen noch keine große Rolle.

Die Verbindungen sind noch original verzapft und nicht verklebt oder verschraubt. Massives Teakholz meist obligat, Leimholz etc würde ja auch die Handwerkliche Qualität schmälern.

Vielleicht ist es noch eine letzte Gelegenheit werthaltige, echte Holzmöbel zu bekommen, auch in Indien und Bali zieht die Moderne ein. Massive Kolonialmöbel haben auch hier meist einen moderaten Preis. Echte Antikmöbel sind mittlerweile rar, aber hin und wieder lässt sich auch hier gerade in den Ursprungsländern ein Schnäppchen machen.

Möbel finden  ist ja speziell im Internet garnicht mal so schwer. Hier bekommt man schnell kompetente Infprmationen rund um das Thema Möbel, nicht nur Möbel im Kolonialstil.

Es ist nicht zu übersehen, heute sind Kolonialmöbel sehr begehrt! Auf die Frage „Warum?“ gibt es zahlreiche erklärende Antworten! So unterschiedlich diese auch sind, richtig sind sie trotzdem alle! Für den Einen sind Kolonialmöbel ein Hauch von Romantik und stilvollem Luxus, Urlaubsstimmung und Fernweh. Für einen Anderen sind sie Gemütlichkeit, Wärme und Individualität, die sie jedem Zimmer schenken. Für einen Dritten sind die aus edlen Holzarten hergestellten Kolonialmöbel zeitlos und wertbeständig.

Der Kolonialmöbelstil stammt aus längst vergangenen Kolonialzeiten. Als ihr Beginn gilt die Anfang des 15. Jahrhunderts von Portugal begonnene Kolonialisierung in Afrika und 1492 Amerikas Entdeckung. Ihr Ende läutet das Jahr 1945 ein, als nach dem Zweiten Weltkrieg allmählich so gut wie alle Kolonien ihre Souveränität erreichen.

Obwohl die ursprünglichen Kolonialmöbel aus britischen, französischen, spanischen oder niederländischen Kolonien importiert wurden, haben sie eines gemeinsam: Angefertigt wurden sie alle aus den in diesen Ländern herkommenden exotischen Hölzern. Klassisch sind die Kolonialstilmöbel aus Afrika und Asien, aber auch exotische Möbeln aus China, Thailand, Indonesien und den Philippinen zählen heute zu den beliebten Kolonialstilmöbeln. Echte Originalstücke, wahre Antiquitäten, die den Buckinghampalace geschmückt haben könnten, sind nicht für jeden erschwinglich. Doch auch moderne, neu hergestellte Möbel im Kolonialstil, wobei auch Unikate zu finden sind, haben ihre Attraktivität.

Die reiche Palette bunte und formschöne Kolonialstilmöbel lässt keine Wünsche offen! Jedem Raum können sie Nostalgie anhauchen: Bambusmöbel im Wintergarten, Rattan-Sitzecke am Kamin, ein Kleiderschrank aus Mahagoni im britischen Kolonialstil im Schlafzimmer, einige kleine chinesische Möbelstücke aus Rosenholz im Wohnzimmer, ein Schreibtisch aus Kampferholz im Arbeitszimmer, eine Teakholzküche.