Erstellt von admin am 12. März 2009
In Kolonialmöbeln lebt vergangene Geschichte
In der Kolonialzeit war das Reisen mit grossen Segelschiffen nach Übersee oft ein grosses Abenteuer. In dieser Zeit entstanden aus dem Zusammenkommen der verschiedenen Lebensstile und Lebensausrichtungen ein neuer Stil von Möbeln, der auch heute noch Menschen zum Träumen bringt.
Dies war die Zeit der Ost-Indien-Kompagnie, die Zeit des Segelschiffes Batavia, das schon auf seiner ersten Fahrt 1629 sank. Übrigens wurde dieses geschichtsträchtige Schiff der niederländischen Ostindien-Kompanie 1985 bis 1995 auf der Bataviawerft in Lelystad wunderbar nachgebaut.
Die seefahrenden Nationen waren die Holländer, die Engländer, die Spanier und die Portogiesen. Schon damals brachten sich die Kapitäne, die Gouverneure der Handelsmächte, die wohlhabenden Kaufleute wie die Gewürzhändler gerne Kolonialmöbel mit.
Die Handwerker oder Manufakturen vorort konnten diese Möbel kostengünstiger und vorallem aus edlen Tropenhölzern in handwerklicher Manier liefern.
So ist es auch noch heute. Kolonialstilmöbel sind meistens keine echten Antiquitäten, aber jedenfalls echte Unikate. Die handwerkliche Fähigkeit wurde über die Generationen weitergegeben. Meist wird noch altes Holz verwendet und die modernen holzverarbeitenden Maschinen spielen noch keine große Rolle.
Die Verbindungen sind noch original verzapft und nicht verklebt oder verschraubt. Massives Teakholz meist obligat, Leimholz etc würde ja auch die Handwerkliche Qualität schmälern.
Vielleicht ist es noch eine letzte Gelegenheit werthaltige, echte Holzmöbel zu bekommen, auch in Indien und Bali zieht die Moderne ein. Massive Kolonialmöbel haben auch hier meist einen moderaten Preis. Echte Antikmöbel sind mittlerweile rar, aber hin und wieder lässt sich auch hier gerade in den Ursprungsländern ein Schnäppchen machen.
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Erstellt von admin am 1. Dezember 2008
Es ist nicht zu übersehen, heute sind Kolonialmöbel sehr begehrt! Auf die Frage „Warum?“ gibt es zahlreiche erklärende Antworten! So unterschiedlich diese auch sind, richtig sind sie trotzdem alle! Für den Einen sind Kolonialmöbel ein Hauch von Romantik und stilvollem Luxus, Urlaubsstimmung und Fernweh. Für einen Anderen sind sie Gemütlichkeit, Wärme und Individualität, die sie jedem Zimmer schenken. Für einen Dritten sind die aus edlen Holzarten hergestellten Kolonialmöbel zeitlos und wertbeständig.
Der Kolonialmöbelstil stammt aus längst vergangenen Kolonialzeiten. Als ihr Beginn gilt die Anfang des 15. Jahrhunderts von Portugal begonnene Kolonialisierung in Afrika und 1492 Amerikas Entdeckung. Ihr Ende läutet das Jahr 1945 ein, als nach dem Zweiten Weltkrieg allmählich so gut wie alle Kolonien ihre Souveränität erreichen.
Obwohl die ursprünglichen Kolonialmöbel aus britischen, französischen, spanischen oder niederländischen Kolonien importiert wurden, haben sie eines gemeinsam: Angefertigt wurden sie alle aus den in diesen Ländern herkommenden exotischen Hölzern. Klassisch sind die Kolonialstilmöbel aus Afrika und Asien, aber auch exotische Möbeln aus China, Thailand, Indonesien und den Philippinen zählen heute zu den beliebten Kolonialstilmöbeln. Echte Originalstücke, wahre Antiquitäten, die den Buckinghampalace geschmückt haben könnten, sind nicht für jeden erschwinglich. Doch auch moderne, neu hergestellte Möbel im Kolonialstil, wobei auch Unikate zu finden sind, haben ihre Attraktivität.
Die reiche Palette bunte und formschöne Kolonialstilmöbel lässt keine Wünsche offen! Jedem Raum können sie Nostalgie anhauchen: Bambusmöbel im Wintergarten, Rattan-Sitzecke am Kamin, ein Kleiderschrank aus Mahagoni im britischen Kolonialstil im Schlafzimmer, einige kleine chinesische Möbelstücke aus Rosenholz im Wohnzimmer, ein Schreibtisch aus Kampferholz im Arbeitszimmer, eine Teakholzküche.
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Erstellt von admin am 1. August 2008
Der Teakholzbaum
Der Teakbaum, auch indische Eiche genannt, ist neben dem Mahagoni ein idealer Plantagenbaum aus Südasien und Südostasien, ja sogar aus Teilen Afrikas und Südamerikas. Grund ist die Möglichkeit des grossflächigen Plantagenanbaus und das schnelle Erreichen einer nicht mehr so schnell zerstörbaren Aufwuchshöhe bereits nach 3 bis 4 Jahren. Die Holzernte ist reichlich und der Plantagenanbau lohnend. Ursprünglich stammt der Teakbaum aus der Region Burma, Thailand bis Indien.
Als Nachweissiegel, dass die Plantagen nachhaltig wirtschaften und dass das wertvolle Teakholz nicht aus Raubbau kommt, gilt das Ökosiegel FSC ( Forest Stewardship Council ). Siegelträger haben sich verpflichtet, das abgeholzte Gebiet wieder aufzuforsten.
Das Besondere des Teakholzes
Teakholz ist der ideale Rohstofflieferant für die Herstellung von Teakholzmöbeln für den Innen- und Aussenbereich, aber auch im Bootsbau spielte und spielt es eine grössere Rolle. Das Kernholz des Teakbaumes ist sehr resistent gegen die meisten Schädlinge in diesem feuchtwarmen Klima. Aufgrund der Inhaltsstoffe ( Öle und Kautschuk ) im Teakholz bleibt das Holz stark wasserabweisend, nahezu abriebfest und ist natürlich geschützt gegenüber Pilzen und Schadinsekten.
Da dieses tropische Hartholz sogar ziemlich widerstandsfähig gegen Salzwasser zeigt, wurde die berühmten Segelschiffe der Kolonialzeit Englands gerne aus Teak gefertigt. Wurde so ein Teeclipper oder Windjammer abgetakelt, fand so manches antike Holzstück seinen Weg in die damaligen Holzmanufakturen und wurde zum Möbel im Kolonialstil.
Das Teakholz zählt daher zu den wertvollsten und zu den am vielseitigsten verwendbaren Harthölzern auf unserer Welt. Alte aber auch moderne Teakholzmöbel finden gerade wegen der schönen Maserung und der Farbausstrahlung. Die ursprünglich leicht gelblich bis dunkelbraune Färbung wird von dunkeloliv-braunen bis schwarzen Streifen durchzogen. Ohne Pflege im Aussenbereich entwickelt sich eine silbergraue Patina. Spezielle Teakholz-Pflegeöle halten die ursprüngliche Farbe am Leben.
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Erstellt von admin am 1. Januar 2008
Mit Gartenmöbel im Kolonialstil den Sommer im Garten oder der Verada
Für den Garten braucht es stabile, witterungsfeste Gartenmöbel. Der eine zieht Gartenmöbel aus Kunststoff vor, wobei die Alterung gerade hier auch schnell Spuren hinterlassen kann, die anderen lieben authentische Holzmöbel.
Gerade zweckmässige und haltbare Holzmöbel im Garten werden häufig im Lauf der Jahre zwar älter, aber andererseits auch immer schöner. Möbel im Kolonialstil, meist aus tropischen Hölzern und daher besonders widerstandsfähig gegen Wasser, Sonne und Pilze bedürfen allerdings ein klein wenig Pflege, diese wird aber gedankt, indem sie zum Blickfang einer jeden Veranda oder Freisitzes werden.
Kolonialstil-Gartenmöbel sind keine Massenware. Sie werden in kleineren Holz Manufakturen in Asien ( Indien und Indonesien ) handwerklich gefertigt. Meinen Gartentisch aus Teakholz, der aufgrund seines genialen Klappmechanismuses in der Winterzeit gut aufzubewahren ist, wird im Frühjahr mit einem speziellen Öl ( Teakholzöl ) abgerieben, und schon erstrahlt seine schöne Maserung wieder. Seid vielen Jahren begleitet diese Gartenmöbel mein Sommerleben im Garten.
Im Vergleich zu den Kunststoffgartentischen war er sicherlich etwas teurer, aber er hat schon 3 Plastiktische überlebt und sieht aus wie am ersten Tage !
Ich mag einfach Echtholzmöbel lieber. Gerade die wunderschöne Maserung von so besonderen Holzarten wie Palisander, Teak, Mahagoni, Pinie oder Rubberwood haben es mir angetan, auch die heimiche Eiche. Allerdings sollte man immer auf einen kontrollierten Anbau schauen.
Als nächstes steht eine rollbare Liege aus Teakholz auf der Wunschliste. Gerade diese hochwertigen Teakgartenmöbel, sogenannte deckchairs laden zum Traumen ein. . . vom Garten aus den Blick von einer afrikanischen Lodge in die Wildnis . . . statt Löwen halt die Hauskatze !
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